Markt Marktleugast

Markt Marktleugast – Aktuelles

Aus der Marktgemeinderatssitzung Marktleugast vom 26.01.2015

500.000 Euro Stabilisierungshilfe vom Freistaat Bayern erhalten.

Bürgermeister Franz Uome (CSU) informierte den Marktgemeinderat in seiner Sitzung am Montagabend über die vom Bayerischen Staatsministerium der Finanzen für das Jahr 2014 erhaltenen 500000 Euro Stabilisierungshilfe. Diese darf für die Ablösung von fällig werdenden Darlehen verwendet werden. Angesichts des Investitionsbedarfs dürften davon aber auch bis zu 100000 Euro für den im Programm 2014/2015 benannten dringenden Bedarf wie Schule, Straßen, Brücken und Feuerwehr verwendet werden. Dies gelte auch für Vorhaben im Rahmen der Städtebauförderung und Dorferneuerung, die sich dem Pflichtaufgabenbereich stark annähern sowie dem Breitbandausbau. Das Gemeindeoberhaupt wies zudem daraufhin, dass dem Markt Marktleugast die Verpflichtung obliegt bis spätestens Ende März im Benehmen mit dem Landratsamt Kulmbach ein Haushaltskonsolidierungskonzept zu erarbeiten und umzusetzen mit dem Ziel der Wiedererlangung der Leistungsfähigkeit. Am 9. Februar werde sich der Finanzausschuss damit befassen und dem Marktgemeinderat eine Konzeption zur Beschlussfassung am 23. Februar vorzulegen.

Wie vor dargelegt, dürfen Mittel aus der Stabilisierungshilfe für Städtebaumaßnahmen verwendet werden. Die Oberlandgemeinde hat nun ein Schreiben an die Regierung von Oberfranken in Bayreuth gerichtet, welche Projekte in Angriff genommen werden können, ohne die Gewährung weiterer Hilfsmittel zu gefährden. Aufgelistet sind dabei Projekte wie die Schaffung eines gemeinsamen Ärztehauses, die Sanierung und Herrichtung des Radonplatzes, die Sanierung des Kirchenumfeldes sowie die Beseitigung von Leerständen.

Am 15. Januar hat der Markt zudem das Planungsbüro UmbauStadt um ein Kostenangebot für die Begleitung von Ideenfindungen von Schülern der Grund- und Mittelschule Marktleugast für die Sanierung und Herrichtung des Radonplatzes gebeten. Auch hiervon nahmen die Gremiumsmitglieder am Montag Kenntnis.

Digitale Sprechfunkgeräte für die Feuerwehren

Den Einbau – für den es keine Förderung gibt! – der digitalen Sprechfunkgeräte in die Fahrzeuge der sechs Wehren des Marktes Marktleugast vergab der Gemeinderat an die Firma Pointinger in Mistelgau. Die Beschaffungskosten der digitalen Geräte betragen 13.500 Euro, die der Freistaat Bayern mit einem 80-pozentigen Zuschuss fördert.

Der Landkreis Kulmbach gewährt dem Markt Marktleugast für die Beschaffung des wasserführenden Tragkraftspritzenfahrzeuges mit Kosten von rund 120.000 Euro für die Wehr Hohenberg einen Zuschuss von 10.000 Euro. Hierfür sagte Bürgermeister Franz Uome ein herzliches Dankeschön an die Kreisbehörde und insbesondere an Landrat Söllner.

Der Markt Marktleugast hatte sich am 28. November 2014 für das Projekt „Kommunales Energieching_Basis“ beworben, wurde aber nicht ausgewählt. Das nahm das Ratsgremium mit Bedauern zur Kenntnis, will aber im Rahmen der Energiewende Einsparpotentiale ausschöpfen. VG-Geschäftsstellenleiter Michael Laaber führte hierzu aus, dass der neue Mitarbeiter fürs Bauamt dafür fachlich sehr versiert ist.

Die Trinkwasserdruckerhöhungsanlage Baiersbach ist seit dem 17. Dezember in Betrieb und damit die Versorgung von Tannenwirtshaus, Traindorf und Weidmes sichergestellt.

Wie Bürgermeister Franz Uome weiter die Gremiumsmitglieder informierte hat die Firma Ochs aus Bindlach mit den Bohrarbeiten für die Grundwassermessstellen zur Erweiterung des Wasserschutzgebietes begonnen.

Auch stellte das Gemeindeoberhaupt nochmals klar, dass die in der letzten Ratssitzung genannten Zahlen für den Abwasseranschluss von Neuensorg mittels Druckleitung an die Kläranlage Marienweiher einer Langzeitkostenberechnung entsprechen und nicht den Bau und Betrieb der Druckleitung bzw. eines Klärwerkes. Der Bau- und Umweltausschuss werde sich nun vor der nächsten Ratssitzung mit der Thematik befassen. Die Ausschreibung soll im März erfolgen und der Baubeginn ist für Mai vorgesehen. Ende Oktober soll alles fertiggestellt sein.

Jugendsprecherin Irina Haber (WGU) machte die Vereinsführungen und-vorsitzenden darauf aufmerksam, dass aktuelle Juleica-Schulungen angeboten und genutzt werden sollten. Neu aufgelegt wird die Bürgerinformationsbroschüre der Verwaltungsgemeinschaft. Sie ist werbefinanziert und wird an Interessierte, Neubürger und Haushalte verteilt.

Im Rahmen der Sanierungsuntersuchung der ehemaligen Hausmülldeponie Marienweiher sind ergänzende Geländearbeiten erforderlich. Die Ausschreibung ist in Vorbereitung.

Ausgeschrieben wird zudem die Klärschlammentsorgung, da der Schlammstapelbehälter zu 90 Prozent gefüllt ist.