Markt Marktleugast

Markt Marktleugast – Aktuelles

Europa für Bürgerinnen und Bürger – 30 Jahre partnerschaftlicher Dialog

Wir feierten
vom 19. Oktober 2018
bis 23. Oktober 2018
30. Partnerschaftsjubiläum -
30 Jahre freundschaftliche
Verbindung zwischen
Marktleugast und Pilisszentiván

Große Jubiläumsfeier anlässlich der 30-jährigen Partnerschaft
zwischen Marktleugast und Pilisszentiván in Ungarn


Bildercollage vom Partnerschaftsjubiläum - Teil 2

Die Kinder des Deutschen Nationalitäten Kindergartens haben sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen und begrüßten die Gäste mit deutschen Liedern und Gedichten.

Weiter ging es im Programm mit einem sehr schwungvollen und schmissigen Konzert der Sankt Iwaner Blaskapelle, die pure Fröhlichkeit und Freude versprühte.

 

Erfreut haben das Publikum zwei Buben aus der Nationalitätengrundschule, die mit deutschen Volksliedern auf dem Akkordeon zu begeistern wussten. Erstaunlich, wie sehr sich bereits die kleinsten Bürger mit der Kultur der Partnergemeinde beschäftigen und perfekte Darbietungen absolvieren.

Die Auszeichnung von Altbürgermeister Manfred Huhs als Dank für seinen unermüdlichen Einsatz für die Partnerschaft.

Nach dem Verlesen des neuen Gelübdes für die Zukunft der gemeinsamen Partnerschaft unterzeichneten Bürgermeisterin Gyöngyi Poppréné Révay und Bürgermeister Franz Uome feierlich die Partnerschaftsurkunde und besiegelten damit die freundschaftliche Verbindung für die weitere Zukunft.

 

Ein wichtiger Moment für Marktleugast und Pilisszentiván: die Unterzeichnung des neuen Gelübdes, um für eine gemeinsame, friedliche Zukunft in Europa einzustehen.

 

 

Zum Abschluss führte die berühmte Cédrus-Tanzgruppe die deutschen Gäste in das Reich der traditionellen ungarischen Volkstänze ein. Die Augen der Marktleugaster Delegation wurden immer größer, denn dieser Auftritt war atemberaubend und spektakulär.

 

Am Sonntagmorgen begannen die Marktleugaster eine Reise in die historische Vergangenheit Europas auf dem Deutschen Nationalitätenlehrpfad in Pilisszentiván.

Eine siebenköpfige fiktive Familie führte die Besucher durch den Lehrpfad. Alle Mitglieder der "schwäbischen" Verwandtschaft verkörperten je eine Tugend.

Außerdem fanden mit weiteren Abordnungen zwei Workshops statt, die Michael Laaber leitete.

 

Der erste Workshop beschäftigte sich mit dem Thema "Europäische Werte stärken - Reflexion über gemeinsame Werte, Geschichte und Kultur in Europa". Hier wurde schnell von den Teilnehmern erkannt, dass alle Wert, egal ob Demokratie, Frieden, etc., gegenseitig aufeinander aufbauen und alles zusammengehört, und so nur die Zusammenarbeit der einzelnen Länder und ihrer Bürgerinnen und Bürger zu einem friedlichen Europa führt.

 

Der zweite Workshop wurde von Jugendlichen beider Gemeinden durchgeführt, die über die Zukunft Europas diskutiert haben und sich mit Ideen beschäftigt haben, die zur Stärkung der Demokratie und des Zusammenwachsens der europäischen Union führen sollen. Hier war interessant, dass sich die Jugend mehr Austausch untereinander wünscht.

 

Zum Abschluss wurden die Ergebnisse der Workshops eingehend von Michael Laaber und Pater Adrian Manderla präsentiert, um alle Teilnehmer an den Gedanken und Ideen teilhaben zu lassen und zum Nachdenken anzuregen.