Markt Marktleugast

Markt Marktleugast – Aktuelles

Aus der Marktgemeinderatssitzung vom 20. September 2021

Sondergebiete Photovoltaik-Anlagen "Förstenreuth II" und "Weickenreuth"

Im Vordergrund der Marktleugaster Marktgemeinderatssitzung stand die Stellungnahme zur Änderung des Flächennutzungsplanes und Aufstellung vorhabenbezogener Bebauungspläne für die Sondergebiete Photovoltaik-Anlage "Förstenreuth II" und Photovoltaik-Anlage "Weickenreuth" des Marktes Stammbach.

"Der Geltungsbereich des Bebauungsplanes Photovoltaik-Anlage "Weickenreuth" liegt zu zweidrittel der geplanten Fläche im festgesetzten Wasserschutzgebiet der Brunnen I-III des Marktes Marktleugast. In der entsprechenden Verordnung vom 4. März 1997 des Landratsamtes Kulmbach ist festgelegt, dass sowohl das Ausweisen neuer Baugebiete, als auch jegliche Veränderungen und Aufschlüsse der Erdoberfläche in der engeren und erweiterten Schutzzone verboten ist", betonte der Erste Marktleugaster Bürgermeister Franz Uome. Deshalb sollte aus Sicht des Marktes Marktleugast für den Standort Photovoltaik-Anlage "Weickenreuth" zunächst ein alternativer Standort geprüft werden. "Bei Fehlen eines alternativen Standortes ist die Bewertung eines hydrogeologisch tätigen Fachbüros unerlässlich. Die Vereinbarkeit der Photovoltaik-Anlage muss hierbei in der weiteren Schutzzone bewertet und im Falle der Machbarkeit ein entsprechender Antrag beim Landratsamt Kulmbach gestellt werden", sagte Uome. Nicht berührt werden die Marktleugaster Belange hinsichtlich der geplanten Photovoltaik-Anlage "Förstenreuth". "Nach den derzeitigen Planungen kann demnach einem Bebauungsplan Photovoltaik-Anlage "Weickenreuth" nicht zugestimmt werden", lautete das einmütige Votum des Marktgemeinderates Marktleugast. Auch die Stellungnahme des Wasserwirtschaftsamtes Hof lehne das so ab und befürworte einen anderen Standort zu suchen.

Neubau eines Güllebehälters

Aus Sicht der Verwaltung gab es keine Einwände für den Neubau eines Güllebehälters auf dem Grundstück des landwirtschaftlichen Betriebes Jahnstraße 34. Dieser wird südlich des bereits bestehenden Güllebehälters errichtet und hat einen Durchmesser von 14,40 Metern und eine sichtbare Höhe von zwei Metern. Der Marktgemeinderat nahm die Planungen zur Kenntnis und stimmte diesen zu.