Markt Marktleugast

Markt Marktleugast – Aktuelles

Aus der Marktgemeinderatssitzung vom 26. Oktober 2020

Nachrufe

Vor der Sitzung des Marktgemeinderates Marktleugast haben deren Mitglieder zwei kürzlich verstorbenen verdienstvollen Bürgern der Marktgemeinde gedacht.

Johann Goller, Träger der Silbernen Bürgermedaille des Marktes, hat sich neben seinem vielfältigen beruflichen Engagement über Jahrzehnte in zahlreichen ehrenamtlichen Funktionen für seine Heimatgemeinde sowie in zahlreichen Vereinen und Organisationen eingebracht, sagte Bürgermeister Franz Uome. Goller war Gründungsmitglied des FC Hohenberg, mehr als 40 Jahre Feuerwehrmann, Sänger im katholischen Kirchenchor und Mitglied im Pfarrgemeinderat. Der Erhalt des Hohenberger Gesangvereins Cäcilia, den er 35 Jahre als Vorsitzender führte, sei seine Lebensaufgabe gewesen. "Er hat das kulturelle Leben in Hohenberg und auch darüber hinaus bereichert", so Uome, "und wurde deshalb im Jahr 1997 für sein außerordentliches Engagement mit der Silbernen Bürgermedaille ausgezeichnet."

Klaus Schramm aus Mannsflur war von 1982 bis 1984 Mitglied des Marktgemeinderats. Er führte über 30 Jahre die Ortsgruppe Marktleugast des Frankenwaldvereins. "Dafür wurde ihm der Titel Ehrenobmann verliehen." Tradition, Heimatpflege, Wandern, Kultur und Natur hätten für Schramm im Mittelpunkt gestanden.

Helmut Engel

Verabschiedung aus dem Marktgemeinderat des Marktes Marktleugast

Zu Beginn der Marktgemeinderatssitzung in Marktleugast wurden die drei ausgeschiedenen Gemeinderäte Georges Frisque, Michael Schramm und Markus Suttner offiziell verabschiedet. Sie erhielten aus der Hand des Ersten Bürgermeisters Franz Uome (CSU) eine Dankesurkunde und ein Geschenk.

Herr Georges Frisque von den Freien Wählern Marktleugast rückte vom 22. Februar 2010 bis 30. April 2010 für Otto Schramm in das Ratsgremium nach. Zudem gehörte er dem Marktgemeinderat in der Wahlperiode 2014 bis 2020 vonseiten der Wählergemeinschaft Marktleugast an. Frisque war ab 2014 Fraktionssprecher der WGM sowie Mitglied im Bau- und Umweltausschuss, Finanzausschuss und Schulbeirat.

Herr Markus Suttner von der CSU gehörte ebenso dem Marktgemeinderat vom 1. Mai 2014 bis zum 30. April 2020 an. Er war Mitglied im Bau- und Umweltausschuss sowie Wirtsschafts-, Tourismus- und Kulturausschuss.

Herr Michael Schramm von den Freien Wählern Marktleugast gehörte dem Marktgemeinderat vom 1. Mai 2014 bis zum 30. April 2020 an. Er war Fraktionssprecher der Freien Wähler, Jugendsprecher der Marktgemeinde Marktleugast sowie Mitglied im Bau- und Umweltausschuss und Schulbeirat.

"Hinter ihnen liegen Jahre intensiver Kommunalarbeit, in denen wichtige Entscheidungen nach demokratischen Spielregeln beraten und in die Tat umgesetzt wurden. Für ihre Arbeit und das persönliche Engagement als Marktgemeinderat sage ich ihnen, auch im Namen der Marktgemeinde Marktleugast, von Herzen Dankeschön", betonte Erster Bürgermeister Franz Uome.

Georges Frisque und Markus Suttner konnten an der Marktgemeinderatssitzung nicht persönlich teilnehmen.

Klaus-Peter Wulf

Unser Bild zeigt Michael Schramm (links) zusammen mit Erstem Bürgermeister Franz Uome (rechts). Vor der Gemeinderatssitzung des Marktes Marktleugast verabschiedete Bürgermeister Franz Uome den ehemaligen Sprecher der Fraktion der Freien Wähler, Michael Schramm, der bei der letzten Wahl nicht mehr angetreten ist. Bürgermeister Uome bedauert in seiner kurzen Ansprache den Entschluss von Schramm, der dem Bau- und Umweltausschuss sowie dem Schulbeirat angehört hatte. Außerdem war Schramm gemeinsam mit Irina Klier Jugendbeauftragter. Der Bürgermeister freut sich, dass Schramm auch außerhalb des Gemeinderates das Amt des Jugendbeauftragten weiter begleitet und hofft, dass er in sechs Jahren wieder kandidiert und in den Marktgemeinderat gewählt wird. Die in sechs Jahren gewonnene große Erfahrung würde dem Gremium guttun.
Helmut Engel


Keine Einwände gegen Vergrößerung des Münchberger REWE-Marktes

Im Rahmen der Beteiligung der Träger öffentlicher Belange bei der Aufstellung eines Bebauungsplans der Stadt Münchberg wurde der Markt Marktleugast um eine Stellungnahme gebeten. Der neue REWE-Markt wird von 2.100 Quadratmeter auf 2.490 Quadratmeter vergrößert. Marktleugast erhebt keine Einwendungen, weil der Markt nicht von den Planungen des Marktes berührt wird.

Helmut Engel

Niederschrift des Bau- und Umweltausschusses genehmigt

Bei seiner letzten Sitzung hat sich der Bauausschuss mit der Parksituation "Lehenweg/Parkstraße" sowie mit der Gemeindeverbindungsstraße nach Filshof beschäftigt. Der Marktgemeinderat hat den getroffenen Empfehlungen zugestimmt.

Helmut Engel

Sportförderungen

Bürgermeister Franz Uome informierte den Gemeinderat, dass im Nachtragshaushalt zum Bundeshaushalt 600 Millionen Euro für die Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur bereitgestellt wurden. Die Mittel stünden für die Förderung investiver Projekte mit besonderer Bedeutung und mit sehr hoher Qualität im Hinblick auf die Wirkung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und sozialer Integration in der Marktgemeinde, erklärt Uome. Marktleugast meldet dazu die Teilsanierung der Dreifachsporthalle, den Austausch der Beleuchtung und die Sanierung der Tartanbahn auf dem Schulsportgelände. Die errechneten Kosten würden sich auf 827.000 Euro belaufen. Die Bewerbungsfrist endet zum 30. Oktober.

Zeitgleich gäbe es durch den Freistaat Bayern ein weiteres Förderprogramm "Investitionspakt Sportstätten", das im Rahmen der Städtebauförderung aufgelegt worden war, das aber bereits am 2. Oktober geendet hat. Hier werden Maßnahmen mit förderfähigen Ausgaben von mehr als 50.000 Euro gefördert. Hier hat man für einen Skater-Park und einen Soccer-Court etwa 68.000 Euro beantragt. Dazu habe eine Initiative der Familie Weiß vorgelegen, die etwa 50 Stimmen von Marktleugaster Kindern eingesammelt und in der Gemeinde abgegeben hatte. Uome erklärte, dass der Markt durch die Bundestagsabgeordnete Emmi Zeulner auf beide Förderprogramme aufmerksam gemacht worden war. Die Fördersumme beträgt bei beiden Programmen 90 Prozent. Die Verwaltung hat für beide Programme bereits Förderanträge gestellt, die nun durch den Marktgemeinderat einstimmig abgesegnet wurden.

Helmut Engel

Kalkulationen für Wasser und Abwasser

Insgesamt vier Tagesordnungspunkte der Marktgemeinderatssitzung beschäftigten sich mit den Wasser- und Abwassergebühren, die im vierjährigen Turnus festgelegt werden. Die Kalkulationen für den Zeitraum vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2024 hatte die Firma Kubus für die Kämmerei übernommen. Die Wassergebühren für den Kubikmeter entnommenem Wasser reduzieren sich um drei Cent auf 1,30 Euro. Die Beiträge für die Wasserversorgung erhöhen sich pro Quadratmeter Grundstücksfläche um zwei Cent auf 58 Cent und pro Quadratmeter Geschossfläche um neun Cent auf 3,03 Euro. Aufgrund noch angedachter Investitionsmaßnahmen werden die Beitragssätze im 4. Quartal 2022 überprüft.

Bei den Abwassergebühren ergibt sich beim Schmutzwasser eine Gebührensenkung um vier Cent auf 2,64 Euro und beim Niederschlagswasser sind es künftig auch vier Cent weniger, nämlich 14 Cent pro Kubikmeter. Erhöht wird allerdings die Grundgebühr, sie steigt bei einem Zählerdurchfluss von vier Kubikmeter von 28,77 auf 32,95 Euro, von 35,97 auf 41,19 Euro(10 cbm), von 43,16 auf 49,42 Euro (bis 16 cbm) und von 57,55 auf 65,90 Euro (über 16 cbm). Die Beiträge bleiben pro Quadratmeter Grundstücksfläche unverändert bei 74 Cent und bei der Geschossfläche ebenfalls unverändert bei 8,34 Euro. Auch hier werden die Beitragssätze aufgrund eventueller Investitionen im 4. Quartal 2022 überprüft.

Alle Beschlüsse wurden einstimmig gefasst. "Mit Gebühren und Beiträgen im Wasser- und Abwasserbereich gehören wir zu den günstigsten Kommunen im Landkreis", so Bürgermeister Uome.

Helmut Engel

Keine Feierlichkeiten vor Denkmälern

Zum diesjährigen Volkstrauertag wird es keine Feierlichkeiten vor den Denkmälern in der Marktgemeinde Marktleugast geben, erklärte Bürgermeister Uome. Die Messen würden wie bekannt stattfinden. Zwei bis drei Personen werden dann jeweils an den Denkmälern einen Kranz niederlegen. Er selbst wird am Nachmittag gemeinsam mit Zweiten Bürgermeister Martin Döring und Dritter Bürgermeisterin Irina Klier an den Denkmälern jeweils ein stilles Gebet sprechen. Margareta Schoberth erinnerte daran, dass man nicht nur den Opfern des ersten und zweiten Weltkrieg gedenken sollte, sondern auch den Bundeswehrsoldaten, die bei den Auslandseinsätzen ums Leben gekommen sind.

Helmut Engel

Bürgerversammlung am 17. November

Die Marktleugaster Bürgerversammlung soll am 17. November in der Schulturnhalle stattfinden. Die Teilnehmer müssen sich aber im Rathaus anmelden, "ohne Anmeldung gibt es keinen Zutritt", so der Bürgermeister. Auf jeden Fall soll aber vorher die Corona-Situation im Ort festgestellt werden, danach wird man entscheiden, ob die Bürgerversammlung durchgeführt werden kann.

Helmut Engel

Alte Bausubstanz verschwindet

Der Teilabriss des ehemaligen Gasthofs "Weißes Lamm", der zum Begegnungszentrum umgebaut wird, wurde an die Firma Reuther aus Wallenfels als wirtschaftlichster Bieter vergeben. Das Haus in der Hauptstraße 1 in Hohenberg wird der Besitzer auf eigene Kosten abreißen.

Helmut Engel

Antrag der WGM und der FW

Am Ende der Marktgemeinderatssitzung hat Setrick Röder (FW) einen gemeinsamen Antrag der WGM und der FW "auf Überführung der Dorferneuerung Marienweiher aus Status Vorbereitung in den Status Bauphase" abgegeben.

Darin heißt es an Bürgermeister Franz Uome gewandt: "nach Ihrer Aussage befindet sich Marienweiher bereits in der Dorferneuerung. Aus dem öffentlich zugänglichen Internetprogramm des Amtes für Ländliche Entwicklung ist ersichtlich, dass sich Marienweiher aktuell im Status Vorbereitung befindet. Aus diesem Grund stellen die Wählergruppen WGM Marktleugast und FW Marktleugast den Antrag an die Marktgemeinde, für den Ortsteil Marienweiher, die beim Amt für Ländliche Entwicklung Bamberg anstehende Dorferneuerungsmaßnahme ID 299 145, aus dem Status Vorbereitung in den Status Bauphase zu überführen. Wir bitten darum, dass die hierfür notwendigen Schritte von der Verwaltung getätigt werden."

Begründet wird der Antrag damit, dass aufgrund der Corona-Pandemie und den damit zusammenhängenden Steuerausfällen, die künftig eintreten werden, zu erwarten sei, dass es mittel- bis langfristig zu erheblichen Kürzungen bei den Dorferneuerungsprogrammen kommen wird. Aus Sicht der beiden Fraktionen sei es wichtig und richtig, den Bürgern und Institutionen in Marienweiher die Möglichkeit zu geben, die aktuell gut vorhandenen Fördergelder für die Ertüchtigung und Verschönerung ihrer Anwesen in Anspruch nehmen zu können. In die Basilika, "das Aushängeschild unserer Marktgemeinde", sei in den letzten Jahren viel Geld investiert worden. Nun sollte sich aus diesem Grund auch das Umfeld in einen entsprechenden Rahmen präsentieren. Davon hätte sich auch der Landtagsabgeordnete Rainer Ludwig bei seinem Besuch in Marienweiher überzeugt.

Den Antrag, der in Kopie auch an das Amt für Ländliche Entwicklung ging, wurde vom Bürgermeister angenommen, jedoch nicht mehr in die Sitzung eingebracht.

Helmut Engel

Infopolitik

Zum Ende der jüngsten Sitzung des Marktgemeinderates ging Bürgermeister Franz Uome (CSU) nochmals auf das Thema "Infopolitk" der Marktgemeinde ein, die schon in der letzten Sitzung für Aufregung gesorgt hatte. Dabei wandte sich Uome direkt an seinen Vorgänger Norbert Volk. Er soll doch endlich einmal anerkennen, dass er abgewählt wurde. "Ich konnte mich selbst nicht alleine wählen, 57 Prozent haben sich für mich entschieden." Er, Uome, sei seit 30 Jahren im Gemeinderat und die Infopolitk sei während dieser Zeit nie besser gewesen. "Aber Information ist auch eine Holschuld." Er und auch die Verwaltung würde jedem Fragenden Auskunft erteilen. "Wir machen alle zusammen eine gute Arbeit für unsere Marktgemeinde und auch die Umwandlung vom "Weißen Lamm" in ein Begegnungszentrum sei einstimmig beschlossen worden", so Uome. Hier entgegnete Volk (WGM), dass seine Fraktion dazu eine Stellungnahme abgegeben hätte. Irina Klier (WGM) beschwichtigte: "Es sollte nicht jeder seinen eigenen Willen durchsetzen, sondern im Sinne der Gemeinde handeln." Oskar Purucker (CSU) sagte dazu, dass jedes Ratsmitglied nach den Fraktionssprechersitzungen den gleichen Wissensstand hätte. Er selbst informiere sich, wenn er Wissenslücken sieht, persönlich beim Bürgermeister oder der Verwaltung. "Diese Möglichkeit hat jeder!"

Helmut Engel